Lise-Lehrlinge

Eine Tafelwischmaschine, Fahrradsattelheizung, oder Schlüsselfinde-App… Logo_ganzklein …alles Erfindungen, die noch gemacht werden müssen. Werde ein Lise Lehrling und forsche an deiner eigenen Idee. Zielsetzung der Lise Lehrlinge ist die Förderung des kreativen Denkens, das eigenständige Bearbeiten und Präsentieren eines Projekts – bevorzugt im Team – sowie die Ausarbeitung der Ideen in Form von Zeichnungen, Konstruktionen und Modellen. Die individuelle Förderung kreativer Begabung sowie fachlicher und sozialer Kompetenzen stehen im Mittelpunkt. Mit ihren Projekten nehmen die Schülerinnen und Schüler an dem Wettbewerb „Jugend forscht“ >> teil. Sollten die Lise-Lehrlinge an kleineren Experimenten und Forschungsarbeiten interessiert sein, steht ihnen die offene Forscherwerkstatt immer dienstagnachmittags (8.-9. Stunde) zur Verfügung. Hier können vorgegebene Versuche oder kleine Projekte durchgeführt werden.

Erfolge

2016

Die Lise-Lehrlinge konnten im Jahr 2016 ihren großartigen Erfolg beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ wiederholen. Am 1. und 2. März 2016 fand der 51. Regionalwettbewerb München von „Jugend forscht“ am Flughafen statt. Die Lise-Lehrlinge des LMGU traten wieder mit fünf Forschergruppen an und stellten für die anderen Münchner Schulen eine starke Konkurrenz dar. Bei „Schüler experimentieren“ traten die Lise-Lehrlinge mit dem StoveWatchDog (Benedikt Kaesen) >> und einer Untersuchung zur Fußbelastung beim Stehen und Gehen (Clara Born) >> im Fachbereich Technik an. Clara belegte mit ihrer Arbeit den 3. Platz und Benedikt erreichte den 2. Platz und zudem den Sonderpreis für besonders wissenschaftliche Arbeitsweisen. Die älteren Lise-Lehrlinge traten in der Wettbewerbssparte „jugend forscht“ mit einer Untersuchung zur Umsetzung eines Hoverboards (Constantin Born) >>, dem BikeLight, einem Fahrradlicht, das über das Smartphone betrieben wird >> und einem verbesserten Stand-bye-System für den Computer >> an. Sophie Kunte und Niklas Sanhüter erhielten für ihr BikeLight am Regionalwettbewerb den zweiten Platz und die ersten Produktionsbestellungen. Zudem erhielten sie den Sonderpreis „Erneuerbare Energien“. Florian Baader, Stephan Le und Matthias Weirich wurden in ihrem Forschungsgebiet für Stand-Bye! mit dem 1. Platz ausgezeichnet und konnten sich so für den Landeswettbewerb „Jugend forscht“, der Anfang April im Deutschen Museum München stattfindet, qualifizieren. Ihre Erfindung steht als kostenloses Open-Source Tool unter www.Stand-Bye.de oder www.Chip.de zur Verfügung und wurde bereits mehrere Hundert Mal heruntergeladen. Mit Stand-Bye verhindert man, dass der Windows-PC in den Energiesparmodus wechselt, solange ein wichtiger Prozess läuft. Nähere Informationen finden Sie auch auf der Homepage der jungen Entwickler.

Zudem erhielt das Lise-Meitner-Gymnasium zum wiederholten Mal den Schulpreis für seine hervorragende Förderung junger naturwissenschaftlich interessierter Schüler und qualifizierte sich somit auch hier für die Entscheidung auf Landesebene.

 

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Beim Landeswettbewerb überzeugte das Team der Lise Lehrlinge um Florian, Stephan und Matthias und bekam für ihre Arbeit den 3. Platz sowie den Sonderpreis  Klimaschutz des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.

Das Lise Meitner Gymnasium gratuliert den dreien zu ihrem großartigen Erfolg! Informationen und Eindrücke vom Wettbewerb und der Arbeit der Stand-Bye! Jungs finden sie unter:

Homepage von Stand-Bye!    >>
„Jugend forscht“-Bericht    >>
Interview mit den Entwicklern    >>
Videos vom Landeswettbewerb   >>

Jugend forscht, Landeswettbewerb Bayern, Stand: T7, Stand-Bye!, (v.l.n.r.) Stephan Le, Florian Baader, Matthias Weirich
Foto: Wacker Chemie AG

Auch dieses Jahr nahmen einige Lise-Lehrlinge mit ihren Projekten beim Schülerwettbewerb „Chips@School“ der Infineon Technologies AG teil. Bei der Preisverleihung in den Infineonwerken Regensburg erhielten die Schüler Florian, Stephan und Matthias für ihre Entwicklung Stand-Bye! den 2. Platz. Ebenso wurde Niklas für sein BikeLight mit dem mit 300 € dotierten 2. Platz ausgezeichnet. Erneut belegten die Lise-Lehrlinge Platz 1. Benedikt wurde für seine Erfindung des StoveWatchDog mit 500 € ausgezeichnet. Ein voller Erfolg für das Lise-Meitner-Gymnasium.

 

2015

Überragender Erfolg für die Lise Lehrlinge beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht“. gruppenbild Am 25. Und 26. Februar 2015 fand der  50. Regionalwettbewerb Oberbayern Ost von „Jugend forscht“ bei AIRBUS Ottobrunn statt. Die Lise Lehrlinge des LMGU traten mit fünf Forschergruppen an. Ein Jahr lang experimentierten und bauten die Jungforscher an ihren Erfindungen. Die Ergebnisse waren kreativ und vielfältig. Im Teilbereich Schüler Experimentieren traten die Lise-Lehrlinge mit einer Fahrradsattelheizung (Luisa Maisch, Alexander Köhler und Christoph Kränzlein) >>, einem Erdbeerpflückroboter >> und dem Raspberry Pi – einer smarten Haustür >> an. Constantin Born und Robin Schönberg belegten mit dem Erdbeerpflückroboter den 3. Platz im Teilbereich „Schüler Experimentieren“. Die Geschwister Annie und Christopher Adeney erhielten mit ihrer smarten Haustür den 1. Platz und somit die Qualifizierung für den Landeswettbewerb im April in Dingolfing. Die älteren Lise-Lehrlinge traten in der Wettbewerbssparte „jugend forscht“ mit der E-Letterbox, einem elektronischen Briefkasten, der den Posteinwurf per sms meldet >>, und dem PillyMilly, einem Roboter, der alten Menschen an ihre regelmäßige Tabletteneinnahme erinnert und ihnen zu vorgegebenen Zeiten ihre Tabletten bringt >>an. Beide Gruppen erhielten in ihren Forschungsgebieten den 1. Platz und konnten sich so für den Landeswettbewerb „Jugend forscht“, der Ende März in Regensburg stattfindet, qualifizieren. Zudem erhielten Florian Baader, Stephan Le und Jacob Unger für die E-Letterbox den Sonderpreis für eine besonders innovative und kreative Idee und damit einen „Flug“ im Hubschrauber-Simulator mit Werksführung in Donauwörth.  Natalie Doll, Sophie Kunte und Dominik Doll bekamen zusätzlich noch den Sonderpreis für Qualitätssicherung durch zerstörungsfreie Prüfung. Beim dreitägigen Landeswettbewerb in Regensburg erhielten alle Lise-Lehrlinge mehrere Sonderpreise. Zudem erhielt das Lise-Meitner-Gymnasium aufgrund der hervorragenden Leistung der vielen Gruppen und ihr Engagement im Bereich der Unterstützung junger Nachwuchsforcher den mit 1000€ dotierten Schulpreis. Zudem nahmen die Schülerinnen und Schüler der Projektgruppen PillyMilly und E-Letterbox erfolgreich am Schülerwettbewerb „Chips@School“ der Infineon Technologies AG teil. Bei der Preisverleihung in den Infineonwerken Regensburg  konnten zwei Schülergruppen der Lise-Lehrlinge aus Unterhaching Preise entgegennehmen. Erstplatzierte, mit einer Siegprämie von 500 Euro, waren die Schüler Florian Baader, Stephan Le und Jakob Unger. Auch den zweiten Platz, mit einer Siegprämie von 300 Euro, belegten Dominik Doll, Natalie Doll und Sophie Kunte vom Lise-Meitner-Gymnasium.

Presseberichte: Süddeutsche Zeitung: >> Münchner Merkur: >>

Ablauf

Das „Lise Jahr“ beginnt immer nach den Pfingstferien. Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen können sich bis zu den Pfingstferien für die Sommertreffen im Juni/Juli anmelden. Bei diesen Treffen werden durch verschiedene Workshops Kreativität gefördert, Ideen entwickelt und Konzepte optimiert. Anschließend können sich die Schülerinnen und Schüler entscheiden, ob sie für das kommende Lise Jahr ein Lise Lehrling werden wollen und an einem eigenen Projekt für „Jugend forscht“ arbeiten möchten. Dabei können Themen aus der Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik bzw. Informatik, Physik oder Technik behandelt werden. In den Sommerferien und ersten Schulmonaten arbeiten die Schülerinnen und Schüler daran, Lösungen zu realisieren und entwickeln eine Wettbewerbsarbeit. Dabei stehen ihnen die Betreuerinnen zur Seite und beraten sie im Rahmen des offenen Forscherlabors. Je nach Thema fertigen die Schülerinnen und Schüler Modelle an, führen Experimente durch, dokumentieren ihre Beobachtungen mit Skizzen und Fotos und beurteilen ihre Ergebnisse. Den Lise Lehrlingen ist dabei freigestellt ob sie in der Forscherwerksatt oder daheim arbeiten möchten. Schülerinnen und Schüler können mit einer eigenen Idee für „Jugend forscht“ bis Ende Oktober einsteigen. Ende November erfolgt die Anmeldung mit dem konkreten Thema und einer Kurzfassung bei „Jugend forscht“. Im Januar findet schließlich die Abgabe der schriftlichen Arbeit statt. Der Regionalwettbewerb ist im Februar.

Warum Lise-Lehrling werden?

Lise Lehrlinge entwickeln Verständnis für naturwissenschaftliche und technische Zusammenhänge, lernen ein strukturiertes Arbeiten und problemorientiertes Lösen. Sie tauschen Erfahrungen mit Gleichgesinnten aus und entwickeln ihre Persönlichkeit weiter. Zudem machen sie nützliche Erfahrungen, die ihnen auch im späteren Berufsleben helfen. Lise Lehrlinge lernen, eine Projektarbeit anzufertigen und eigene Forschungsergebnisse zu präsentieren. Sie arbeiten und organisieren im Team und haben viel Spaß an der Sache. Nicht zuletzt können sie an dem Wettbewerb „Jugend forscht“ teilnehmen und fahren für zwei Tage auf den Regionalwettbewerb. Sie erhalten eine Urkunde, die bei zukünftigen Bewerbungen eingereicht werden kann und können sich für den Landes– und Bundeswettbewerb qualifizieren. Zudem warten attraktive Preise sowie die Möglichkeit einer patentrechtlichen Absicherung auf die Schülerinnen und Schüler.

Anmeldung

Anfrage und Anmeldung mit Namen und Klasse der Schülerin/des Schülers bitte persönlich oder per E-Mail an Stefanie Frisch. Im laufenden Lise Jahr kann jeder mit seiner Idee bis Ende Oktober bei den Lise Lehrlingen einsteigen. Eine unverbindliche Anmeldung für die Sommertreffen mit Namen und Klasse der Schülerin/des Schülers bitte persönlich oder per E-Mail ab April an Stefanie Frisch. Bei diesen Treffen lernen sich die Schülerinnen und Schüler untereinander kennen, können Teams bilden und bekommen das Projekt der Lise Lehrlinge vorgestellt. Danach können sie sich entscheiden, ob sie im kommenden Schuljahr ein Lise Lehrling werden wollen. Die offene Forscherwerksatt steht ab dem Schuljahr 2015/16 allen Schülerinnen und Schülern offen. (Dienstagnachmittag 8. und 9. Stunde in U45, für Schließungen bitte immer die Aushänge der MINT AkaDemie sowie Informationen hier auf der Homepage beachten; jeden 1. Dienstag im Monat ist das Forscherlabor geschlossen).