SCHULE ENTWICKELN

SCHULE ENTWICKELN

Wir leben in einer sich rasch verändernden Umwelt. Familienstrukturen, Arbeitswelt, Alltag, Gesellschaft – vieles ist einem kontinuierlichen und schnellen Wandlungsprozess unterworfen. Demnach muss sich auch Schule kontinuierlich weiterentwickeln. Vertrautes auf den Prüfstand zu stellen, neue Entwicklungen mitzuverfolgen und gezielt in die Schule zu integrieren sind dabei wesentlich.

Schulen haben einen Bildungs- und Erziehungsauftrag.

Jede Maßnahme der Schulentwicklung muss diesen Auftrag – Bildung zu vermitteln und die Persönlichkeit der jungen Menschen zu entfalten – vor Augen haben.

UNTERRICHTS- UND ORGANISATIONSENTWICKLUNG

Bildung eröffnet Zukunftschancen. Wissen und Können sind Voraussetzungen für kompetentes und selbstbestimmtes Handeln, weshalb wir am LMGU auf Inhalte setzen. Unterricht – im und außerhalb des Klassenzimmers – und dessen stete Weiterentwicklung sind uns sehr wichtig.

Jedes Kind lernt anders. Wir arbeiten mit verschiedenen Unterrichts- und Lernformen, ohne strikte Konzeptvorgaben:

  • lehrerzentriert schüleraktivierend und eigenverantwortlich selbstgesteuert
  • unterrichten in Fachräumen und erarbeiten in Lernräumen, auch bei Fahrten und Exkursionen
  • lenken und leiten und annehmen und „(kreativ) sein lassen“

Kinder brauchen Stabilität. Unser Handeln beruht auf Erfahrung:

  • in den Fachschaften und damit im gesamten Kollegium
  • in der persönlichen Begleitung von Schülerinnen und Schülern in schwierigen Situationen
  • in der Schaffung pädagogisch günstiger Strukturen
  • in der OGTS

Über den klassischen Unterricht hinaus bietet das LMGU, auch auf Grund seiner Größe und seiner guten räumlichen Bedingungen, vielfältige Angebote – zahlreiche Austauschprogramme, Kooperationen mit externen Partnern, Wahlkursangebote, Sportstützpunkte, Fahrten und vieles mehr.

GREMIEN

Am LMGU beschäftigen sich viele Gremien und Einzelpersonen mit dieser Weiterentwicklung:

Im Team der Schulleitung arbeiten am LMGU zehn Mitarbeiter. In wöchentlich zwei Teamsitzungen werden neben Verwaltungsaufgaben insbesondere auch strategische Fragestellungen und pädagogische Herausforderungen erörtert.

Ausschließlich mit Aspekten der Schulentwicklung beschäftigt sich das sog. SET (Schulentwicklungsteam). Hier werden Anfragen, Wünsche und Ideen diskutiert, Evaluationen vorbereitet und Ziele für das Schulentwicklungskonzept der Schule definiert.

Der SPA (ständige pädagogische Ausschuss) beschäftigt sich regelmäßig mit immer wieder neuen pädagogischen Herausforderungen. Ihm gehören die Stufenbetreuer, die Schulpsychologin, die Mitarbeiter der Schulsozialarbeit und die Schulleitung an.

Inhaltliche Weiterentwicklungen sind Bestandteil der regelmäßigen Besprechungen aller Fachschaften, der Fachleitersitzungen, der sog. „Quartalsgespräche“, zu denen die Schulleitung Lehrkräfte und u.U. externe Experten einlädt, und natürlich die sog. „G4“-Treffen mit den vier Partnern, Schüler, Lehrer, Eltern und externe Experten, die regelmäßig einmal im Jahr in großem Rahmen stattfinden.

Ein wichtiger Motor immer neuer Ideen und Perspektiven ist unsere Schülerschaft, die durch die Schülermitverantwortung (SMV) in den Gremien vertreten ist. Wir schaffen Raum für den intensiven Austausch der Schülerinnen und Schüler untereinander, u.a. durch Jahrgangsstufenversammlungen, SMV-Wochenenden, Klassensprechertreffen und regelmäßige Pausentreffen, die von den Verbindungslehrkräften begleitet werden. Unsere Schülerinnen und Schüler füllen diesen „Raum“ mit viel Engagement und auch zahlreichen Aktionen „von Schülern für Schüler“.

Gerne nutzen wir auch die Expertise, die „unsere“ Eltern aufgrund Ihrer beruflichen Profession einbringen. Der Elternbeirat hat zur Unterstützung der Schule eine „Expertenbörse“ ins Leben gerufen, die es den Lehrkräften ermöglicht Eltern gezielt zu bestimmten Themen in den Unterricht einzuladen.

Die Arbeit mit dem Elternbeirat ist getragen von gegenseitigem Vertrauen, guten Kommunikationsstrukturen und enger Abstimmung. Dies unterstützt Veränderungsprozesse. Wichtige neue Schritte können ausprobiert, dann überprüft und gegebenenfalls auch wieder modifiziert werden.

Regelmäßige Besprechungen von Elternbeirat und Schulleitung bzw. Klassenelternsprechern, Elternbeirat und Schulleitung bieten die Möglichkeit, anstehende Fragen ebenso zu klären wie auch längerfristige Projekte zu planen.

EVALUATION

Das eigene Handeln und dessen Wirkung immer wieder zu hinterfragen, ist Teil professionellen Arbeitens. So finden am LMGU – anlassbezogen wie auch regelmäßig – immer wieder sowohl kleinere „Umfragen“ wie auch „360°-Evaluationen“ statt.
Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern geben der Schulleitung und auch sich gegenseitig Feedback und ermöglichen so eine zielorientierte Weiterentwicklung.

KINDER
BRAUCHEN

STABILITÄT.